Die Laterne der Salome
Eine szenische Lesung über Begehren, das sich im Licht einer einzigen Laterne sammelt und wieder verliert.
Salome trägt keine Krone, sondern eine blecherne Laterne. Darin brennt ein Docht aus alter Theatergarderobe. Wer zu nah tritt, sieht das eigene Gesicht im Glas, wer zurücktritt, sieht nur den Rauch.
Der Abend erzählt in drei Bildern, wie ein Blick zur Einladung wird und eine Einladung zur Falle. Zwischendurch bleiben Pausen, in denen die Laterne allein spricht.
Was zu erwarten ist
Gesprochener Text, ein wiederkehrendes Lichtmotiv und kurze musikalische Einschnitte. Keine vollständige Inszenierung, sondern ein konzentriertes Kammerspiel auf der Minibühne.